Denkstatt befasst sich schwerpunktmässig mit der Umnutzung und Transformation von ehemaligen Gewerbe- und Industriearealen in der Schweiz und im Ausland. Ausgehend vom Bestand und im Dialog mit dem Ort und seinen Nutzer*innen steht dabei die Prozessentwicklung im Fokus.

Denkstatt  entwickelt Projekte mit einem interdisziplinären Team aus Architekt*innen, Raumplaner*innen, Landschaftsarchitekt*innen, Städtebauer*innen, Verkehrs- und Mobilitätsplaner*innen, Energieexpert*innen, Sozialwissenschaftler*innen, Finanz- und Kommunikationspezialist*innen. So können Antworten auf komplexe Aufgabenstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven gefunden werden. Beginnend mit der Definition der Aufgabe umfasst die Arbeit das komplexe Zusammenspiel von Wirtschaftlichkeitsrechnung und Finanzierung, Planung und Bauausführung, sowie Kommunikation und Beteiligungsmoderation.

Denkstatt kooperiert mit unterschiedlichen Partner*innen und dem baubüro in situ / NRS in situ AG und bietet eine ganzheitliche Beratung und Begleitung von Umnutzungs- und Transformationsprozessen. Beginnend mit der Definition der projektbezogenen Fragestellung und Aufgabe umfasst die Arbeit das komplexe Zusammenspiel der Suche nach Möglichkeiten und Partner*innen für eine Neu-, Weiter- oder Umnutzung, der Wirtschaftlichkeitsrechnung, der Finanzierung, Planung und Bausausführung sowie der Kommunikation und Beteiligungsmoderation. Im Verbund mit dem Verein unterdessen und Raum auf Zeit offeriert denkstatt zudem eine Liegenschaftsverwaltung für zeitlich begrenzte Zwischenlösungen.

Denkstatt moderiert Projekte im Dialog mit dem Ort und arbeitet in partizipativ angelegten Planungsprozessen. Die Perspektive wechselt kontinuierlich zwischen Entwickler*innen, Anwohner*innen, Eigentümer*innen und zukünftigen Nutzer*innen. Dadurch kann auf die sich verändernden Rahmenbedingungen und Bedürfnisse im laufenden Prozesses eingegangen werden. Eine soziale, ökologische und ökonomische Entwicklung steht dabei im Fokus.

Denkstatt  schaut hin, zurück und voraus und setzt sich laufend praktisch und analytisch mit Fragen zu zeitgemässen Wohn- und Arbeitsformen, sowohl im urbanen als auch im suburbanen Umfeld auseinander.

denkstatt legt besonderes Augenmerk auf die räumlichen Qualitäten und den «genius loci». Sie versucht, die Geschichte des Ortes zu erkennen, die sozialräumlichen Merkmale herauszuarbeiten und schliesslich mit zu gestalten.

Denkstatt versteht Raum im erweiterten Sinn als einen dynamischen Prozess, welcher durch die unterschiedlichen Handlungen der beteiligten Akteure stets neu verhandelt und gestaltet wird. Die Rolle von denkstatt liegt in der Vermittlung zwischen dem Ort, mit seinen Gebäuden und Materialien, den Nutzer*innen und Nutzungen sowie den Ideen der Entwickler*innen.

Denkstatt plant allfällige Baumassnahmen kosten- und ressourcenschonend. Dies gelingt, indem die vorhandenen Gebäude mit der dazu passenden Nutzung verbunden werden und indem Um- und Neubauten nicht auf Vorrat erstellt, sondern situativ dem lokalen Bedarf angepasst werden. Städtebau entsteht hierbei aus dem Gebrauch und Wirtschaftlichkeit ist Resultat des intelligenten und nachhaltigen Umgangs mit dem Bestand.